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Beiträge zu einer politischen und statistischen Geschichte des Städtchen Ruhland - Drittes Fragment

Hier finden Sie das Original der Handschrift (Weinart, 1800) von Benjamin Gottfried Weinart aus dem Jahr 1800 mit einer Transkription.

folio 1

V.B.98c

Beitäge No. 5rb

zu
einer politischen und statistischen
Geschichte des Städtchens Ruhland und
der irgt. dazu gehörigen Rittergü=
ter und Dörfer

--

Drittes Fragment

--

der oberlausitzischen geehrten
Gesellschaft zu Görlitz über=
geben

den 10 März 1800
von

Benjamin Gottfried Weinart

31 Mrz. 1800

folio 2

folio 3

Das Dorf Arnsdorf

dieses gehört zum Ritterguth Ruhland mit Diensten
und Frohnen und liegt am Schwarzwasser, etwa drei
viertelstunden entfernt. Es ist zwar groß, und hat sehr
weitläuftige Fluren. Die Einwohner aber sind Landes=
untertanen und benutzen, als folge dieser Eigenschaft,
ihre Grundstücke nur zur Nothdurft. Es sind daselbst
12. Ganzbauern, 6. Halbbrn, 9. Gärtner und 4. Häusler an=
sässig. Diese besitzen 340½ M? Felder, 1296 ? Land=
den, 115½ ? Wiesen, 547. ? Hölzer, 268. ? Hutung=
gen, 27. Gärten mit der in dem Zschauken Imkin hin=
gehenden Fluren. Sie halten gewöhnlich 22. Pferde, 98.
Ochsen, 61. Kühe. Verrichten wöchentlich 72. Jahr=
und 90. Handtage. Als ohnfürstliche Abgaben geben sie
noch 27. ?chen, wovon 15 ?steuern ausgeschrie=
ben sind 209. ? 11.gl 6.g. Steuern, 111. Soldaten=
geld, 4. Md? 1.Gr[oschen] Gewerbsteuer. An die Gemeinschaft
haben sie zu entrichten: 18md.20gr. Herrenzins,
18.? Wiesenzins?, 21¾ Schfl. Korn, 27. Schfl? Hafer=
korn?, 13½ Hühner, 162 Eier und spinnen jährlich 30.
Stücken Garn. An die Geistlichen geben sie 5.md.11gk.
4g. Geld, 37¾ Schfl. Korn, 9¼ Schfl. Hafer, 8.
Hühner und 6. Gänse. An Gemeindeabschnitt für
den Schmied, Gärten und Nachtwächter haben sie

folio 4

Text ist in Arbeit.

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