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Ortsgeschichtliche Quellen

Auf dieser Seite versuche ich, ortsgeschichtliche Quellen zusammentragen. Bisher sind mir insgesamt sechs Ortschroniken (eine von Arnsdorf und fünf von Ruhland) bekannt, wobei zurzeit zwei Chroniken gemeinfrei sind und somit hier publiziert werden können. Eine Handschrift ist bis dato nicht auffindbar. Ob sie erhalten ist, das ist unklar.

Ich bin beständig darum bemüht, die entsprechenden Chroniken und Handschriften für eine Gemeinfreiheit zu gewinnen, so dass sie hier später einmal für alle interessierten Besucherinnen und Besucher eingesehen werden können. Das wird jedoch noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Da bis zur Dismembration (1825-1829) das Rittergut Ruhland mit der Feldmark Arnsdorf belehnt war, werden hier auch die Chroniken von Ruhland aufgeführt.

Chroniken

Welche Chroniken sind bisher bekannt?

Arnsdorf

  1. Es existiert die Abschrift einer Chronik aus dem Jahr 1952 (Schiemenz et al., 2005).
  2. In 1. wird die Handschrift eines Herrn Schmiege[l] zitiert, die für die Abschrift vorgelegen haben soll. Auch wird erwähnt, dass diese Handschrift 1912 (Schiemenz et al., 2005, S.2) in der Turmzier der Ruhlander Kirche gefunden wurde. Bisher ist diese Handschrift nicht auffindbar.

Ruhland

Für die Stadt Ruhland sind bisher vier Chroniken bekannt, diese sind:

  1. die »Chronick oder Historische und Politische Nachrichten das Städtlein Ruhland und Umgegend betreffend Eigenthümer Paul Straßner Kgl. Kreiswundarzt in Ruhland (gest. 2. Juni 1874)«
  2. die »Chronik der Stadt Ruhland. Geschrieben von Christian Gotthold Kerstan. Ruhland 1903« (Kerstan, 1903) Frei verfügbar bei Wikimedia Commons.
  3. »Aus der Vergangenheit der Stadt Ruhland. Ein erweiterter Vortrag von Oberpfarrer Dahlmann.« Paul Herschenz: Ruhland 1905. (Dahlmann, 1905). Frei Verfügbar unter der Lizenz public domain mark 1.0,
  4. die »Chronik der Stadt Ruhland« Vom kommissarischen Bürgermeister Klepper. Verlag C.G. Gruban: Ruhland 1922. (Klepper, 1922) Lizenz zurzeit noch ungeklärt.

Handschriften

Im Staatsfilialarchiv Bautzen

Das Staatsfilialarchiv Bautzen führt mehrere Handschriften des ehemaligen Gutsarchivs Guteborn im Bestand »50140 Gutsherrschaft Guteborn«. Einige möchte ich hier demnächst publizieren. Die Transkriptionen sind in Arbeit. Dazu zählen

  1. Nr. 2084, Dismembration Nr. 42 von Arnsdorf (bei Ruhland) Lit. IV A 187
  2. Nr. 2029, Dismembration Nr. 39 von Arnsdorf (bei Ruhland) Lit. M Nr. 152
  3. Nr. 246, Vergleich zwischen der Herrschaft und der Gemeinde Arnsdorf (bei Ruhland) über den Schäfergarten. Lit. E Nr. 21
  4. Nr. 459, Versicherung der Gebäude auf der Büschenschäferei gegen Feuersgefahr. (ohne Signatur)
  5. Nr. 2563, Die Akte enthält genaugenommen zwei getrennte Handschriften.
    a.) Das Urbarium von Arnsdorf (bei Ruhland) (ohne Autor 1785) und
    b.) Das Urbarium von Arnsdorf von Benjamin Gottfried Weinart aus dem Jahr 1795.

Die Dimembration Nr. 34 (Hofstelle Nr. 34 Familie Hoyk) konnte bisher leider nicht aufgefunden werden.

In der Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften - OLB

In der Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften (OLB) befinden sich einige Handschriften zum Dorf Arnsdorf und der Stadt Ruhland. Folgende Handschriften liegen mir vor.

Die Weinart-Handschriften aus dem Jahr 1799/1800

  1. die Handschrift über das Rittergut Guteborn und seine Dörfer. (V A 37/Magazin 06)
  2. die »Beiträge zu einer politischen und statistischen Geschichte des Städtchen Ruhland und der iezt dazu gehörigen Rittergüther und Dörfer« No. eins bis drei. (V.B.98a/Magazin 06, V.B.98b/Magazin 06 und V.B.98c/Magazin 06)
  3. die Fragmente einiger Annalen des Städtchens Ruhland und Zugehörungen betr. (V.B.97/Magazin 06)

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